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Das Leben des Prinzen Johann Georg, Herzog zu Sachsen
Wohnsitz des Prinzen war seit 1902 Schloß Weesenstein. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Absetzung seines Bruders Friedrich August als sächsischer König siedelte Johann Georg nach Freiburg über und blieb dort bis zu seinem Lebensende. Reisen, Publizieren und das Halten von Vorträgen bestimmten seinen Alltag. Seine Interessen galten der Kunstgeschichte des christlichen Orients, der sächsischen Landesgeschichte, den osteuropäischen Kunstschätzen und der Kunst des 19. Jahrhunderts und der Nazarener. Schon sehr früh war er aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen. Unter anderem besuchte er regelmäßig die Mitgliederversammlungen der Görres-Gesellschaft, war Protektor der 1915 wiederbegründeten Deutschen Dante-Gesellschaft und bis zum Ende des Ersten Weltkriegs aktiv im Sächsischen Altertumsverein tätig. Neben vielen Aufsätzen schrieb er eine Biographie über seinen Onkel König Albert von Sachsen (1828-1902). Während eines Besuchs seiner Schwägerin auf Schloss Althausen / Württemberg verstarb Johann Georg am 24. November 1938. Seine Frau siedelte nach dem Tode ihres Mannes in die Schweiz über und verstarb dort im Jahr 1947. |
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